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Aktiendepot Vergleich 2017

Sie wollen wissen, wo die Vor– und Nachteile welches Depots liegen? Vergleichen Sie jetzt mit nur drei Klicks!

Aktiendepots im Test

Auf das Siegertreppchen haben es bei unserem Test die Aktiendepots von Flatex (#1), Lynx (#2) und Comdirect (#3) geschafft. 

 

Die beliebtesten Aktiendepots

Lynx Aktiendepot Test

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Kontoeröffnung und Kontoführung
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Comdirect Aktiendepot Test

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Maxblue Aktiendepot Test

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DeGiro Aktiendepot Test

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Flatex Aktiendepot Test

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Warum überhaupt Aktien kaufen?

Aktien eignen sich nicht nur als kluges Investment für mittel- bis langfristige Ziele: Auch kurzfristige Aktionen können bei entsprechender Beschäftigung mit dem Thema eine gute Rendite erzielen. Je nachdem, welche Anlagestrategie Sie mit Ihrem Aktiendepot verfolgen, gibt es viele verschiedene Arten des Anlegens. Dabei verwenden die meisten Deutschen Aktien lediglich als Beimischung in ein breit gestreutes Investment Portfolio.

Immobilien, Edelmetalle, Bankkonten und Wertpapiere – die Möglichkeiten zur Geldanlage sind vielfältig. Nicht alle Anlageformen aber eignen sich für jeden Typ von Anleger. Im Laufe der Jahre haben sich die meisten Deutschen zu sicheren Häfen gezogen gefühlt: Mehr als zwei Drittel der Deutschen investieren nach wie vor in Festgeld und Tagesgeld. Auch Edelmetalle sind sehr beliebt und steigen in der Beliebtheit der Deutschen weiter an.

Aktien bieten jedoch nicht nur eine relativ hohe Sicherheit (zumindest bei gut informiertem Value-Investing), sondern auch hohe Renditen über Kursgewinne und Dividenden.

Wichtige Aktienkurse Live:

Auch die Risikostreuung kann bei entsprechend ausreichendem Kapital selbst vorgenommen und individuell geregelt werden. Insbesondere das sogenannte Value Investing, also das langfristige Halten von unterbewerteten Aktien, erfreut sich immer größerer Beliebtheit

Welches Aktiendepot sollte man wählen?

 

Ein Aktiendepot ist die Grundvoraussetzung für das Aktien kaufen und handeln: Ein Depot ist ein virtueller Raum, in dem Wertpapiere gesammelt und aufbewahrt werden können. Als Aktiendepot Anbieter eignen sich vor allem Aktienbroker oder Online Direktbanken, da Hausbanken in der Regel relativ hohe Gebühren für Transaktionen und Depotführung berechnen. Ein Depotvergleich schafft hier Klarheit über die verschiedenen Angebote.

Je nachdem, welcher Anlagestrategie man bei Wertpapieren folgen möchte, können mehrere Anbieter in Frage kommen. Auch die Verfügbarkeit von Fonds oder ETFs, die gebührenfreie Auszahlung von Dividenden oder die Möglichkeit zum außerbörslichen Direkthandel spielen in die Wahl des perfekten Brokers mit hinein. Auf Aktieninvestieren.de geben wir Tipps, wie Sie die besten Aktiendepot Anbieter für Ihre Ansprüche finden.

Das wichtigste in Kürze

Verschwenden Sie keine Zeit damit, jedes Depot einzeln zu vergleichen – wir ermöglichen es Ihnen, mehrere Anbieter mit wenigen Klicks zu vergleichen.
Wir bieten einen Überblick über Kundenbewertungen, Depotführungs- und Übertragungskosten, Testergebnis und Preis sowie weitere Gebühren.
Darüber hinaus erhalten Sie wertvoll Hinweise dazu, wie Sie die richtigen Aktien erkennen und worauf besonders Anfänger im Aktienhandel achten sollten.

Was kostet Aktien kaufen überhaupt?

Kosten beim Aktien kaufen

Kosten beim Aktien kaufen

Das Aktien kaufen an sich ist eine Hälfte der Transaktionen, denn auch der Verkauf von Wertpapieren ist mit Gebühren behaftet. Diese Ordergebühren spalten sich nochmals in weitere Gebühren auf: Der Broker erhält einen festen Bestandteil der Gebühren als Entlohnung für seine Dienstleistungen, andererseits geht ein Teil der Gebühren an den Marktplatz, über den die Aktien gekauft und verkauft werden.

In Deutschland bietet sich vor allem der Handel über das Online-System der Frankfurter Börse an. Dieser Marktplatz namens XETRA ermöglicht eine relativ transparente Berechnung der Transaktionsgebühren und die wichtigsten Aktien können über diesen Marktplatz gehandelt werden. Wer viel handelt und kurzfristig anlegt, sollte auf einen Aktienbroker mit möglichst geringen Transaktionskosten setzen.

 


Wie Aktien funktionieren – alles Wichtige in diesen Videos

Sie haben keine Lust, sich etliche Textblöcke über Aktien durchzulesen? Schauen Sie sich doch ein Video an – so können Sie sich einfach zurücklehnen und bei Bedarf eine Stelle des Videos erneut abspielen.

 


Aktien Glossar – Alle Fachbegriffe einfach erklärt

Bevor Sie jedoch weiter in die Materie eintauchen, sollten Sie sich über die Bedeutung einiger Fachbegriffe in unserem Aktien Glossar informieren. Unser Glossar reicht von „Aktien Erklärung“ bis hin zu „Wertpapierbörse“, also ist alles dabei was Sie wissen müssen.

Das Glossar stellt zunächst eine Auflistung der zu klärenden Fachbegriffe dar. Sobald man auf den Begriff klickt, welchen man erläutern bekommen möchte, öffnet sich ein Tab mit der entsprechenden Erklärung. Diese Erklärung ist so geschrieben, dass Sie zwar kurz ist, aber dennoch die wichtigen Informationen enthält.

Zudem ist sie so geschrieben, dass jeder Laie sie verstehen kann – auch mit noch so wenig Hintergrundwissen. Besonders eingegangen wird hier auf die für Sie zur Investition von Aktien relevanten Begriffe, vor allem jedoch auf die verschiedenen Aktienarten an sich, um die Sachlage für Sie so deutlich wie möglich zu machen.

Eine Aktie ist ein Wertpapier, dass ein Anteilsrecht von einer Kommanditgesellschaft auf Aktien oder einer Aktiengesellschaft darstellt. Der Inhaber wird dabei Aktionär genannt. Sobald er eine Aktie von einem Unternehmen besitzt, ist er Miteigentümer am Grundkapital des Unternehmens. Die Höhe des Anteils wird dabei durch die Anzahl der Aktien sowie dem Verhältnis ihres Betrages zum gesamten Betrag des Grundkapitals. Damals erhielt man noch eine physische Papierurkunde bei dem Erwerb einer Aktie, heute ist es nur noch eine Gutschrift vom Girosammelbestand in Höhe des Anteils. Dadurch ist der gesamte Aktienhandel elektronisch geworden und einfacher, als der physische Austausch. Der Nennwert der Aktie besagt, also wie viel Geld vom gesamten Grundkapital auf diese Aktie entfällt. Der Betrag ist dabei bei Nennwertaktien fest pro Aktie, während sich der Wert von Stückaktien implizit ergibt, wenn man Grundkapital durch Anzahl der Aktie teilt. Allgemein darf der Anteil vom Grundkapital einen Euro pro Aktie nicht unterschreiten. Der Aktienkurs wird, anders als der Nennwert, durch Angebot sowie Nachfrage erstellt. Für diesen Preis kann ein Anleger die Aktie kaufen und auch verkaufen. Somit ist der Kurswert bei Aktien entscheidend für Privatanlieger, da sich so erkennen lässt, ob Verlust oder Gewinn resultiert.

Inhaberaktien sind in Deutschland die weitverbreitete Aktienart. Der Inhaber einer solchen Aktie erhält sämtliche Aktionärsrechte. Um mit solchen Aktien handeln zu dürfen, wird lediglich eine Einigung bei Käufer und Verkäufer benötigt. Aus diesen Gründen sind Inhaberaktien auch am beliebtesten an der Börse. Nachteil ist hingegen für die Unternehmen der Aktien, dass die Aktionärsstruktur nicht zu erkennen ist. Bei Namensaktien wird hingegen für die Übergabe an den neuen Aktionär eine Legitimation notwendig. Namen, Geburtsdatum und Adresse müssen dabei ins Aktienregister aufgenommen werden. Auch wird für die Eintragung ins Aktienregister eine Zustimmung der Gesellschaft notwendig. So hat die Aktiengesellschaft mit Namensaktien den Vorteil, dass sie ihre Aktionäre genau kennt. Es gibt aber noch weitere Unterschiede zwischen Stamm- und Vorzugsaktien. Bei Stammaktien gibt es einen Anteil am Gewinn sowie das Stimmrecht bei der Hauptversammlung. Vorzugsaktien verlieren hingegen immer mehr an Beliebtheit, da sie zwar mehr Anteile am Gewinn bieten, dafür aber kein Stimmrecht.

Aktienindexe geben einen Überblick über mehrere Aktien im Allgemeinen. Ein Index bezieht etwa auf ein Land oder eine Branche. In Deutschland ist der Index der DAX30. Dort werden die 30 größten Aktiengesellschaften im Land aufgeführt. Die weltweit wichtigsten und bekanntesten sind der DOW JONES in der USA, NIKKEI in Japan sowie EUROSTOXX50 in Europa. Die Gewichtung der Aktien im Index muss dabei nicht immer übereinstimmen. Es gibt mehrere Methoden, die dabei eine große Rolle spielen. Einmal eine Einstufung nach Marktkapitalisierung, sodass große Aktiengesellschaften den Index stärker verändern, als kleine. Oder der Gleichgewichtung nach aktuellem Kursniveau, bei der Aktien mit einem aktuell hohen Börsenkurs ein dementsprechendes hohes Gewicht besitzen und kleine Aktien nur geringes Gewicht. Auch können Indizes für Performanceindizes und Kursindizes benutzt werden. Bei Kursindexen wird dann eine einzelne Aktie betrachtet und die Dividende nicht berücksichtigt. Bei Performanceindizes wird hingegen die Dividendenauszahlung mitberücksichtigt, da sie zum Kurs addiert werden. Zusätzlich gibt es auch noch andere Indizes für Zinsen, Rohstoffe oder Assetklassen.

Mit Asset-Allocation wird das Aufteilen seines Gesamtportfolios auf mehrere Assetklassen beschrieben, um damit möglichst viel Rendite zu bekommen und das Risiko zu minimieren. Dabei sind die Asset-Allocations je nach Anleger verschieden und werden durch Anlagehorizont sowie Risikobereitschaft erstellt. Ebenfalls werden die Asset-Allocations in taktische und strategische unterschieden, je nach ihrer Zusammensetzung. Regelmäßige Transaktionen gewährleisten bei der strategischen Asset-Allocation, dass mit dem Portfolio langzeitig, die erwartete Vermögensstruktur eingehalten wird. Diese ständigen Transaktionen sind nötig, da sich die Werte, der einzelnen Assetklassen, öfters auch innerhalb eines Portfolios ändern können. Taktische Asset-Allocations versuchen hingegen, durch die Veränderung in der Gewichtung verschiedener Assetklassen bei Bewegungen oder Trends zu profitieren.

Wenn Sie als Unternehmen schon einmal Aktien herausgegeben haben und nun weiteres Kapital für neue Projekte oder Übernahmen anderer Firmen benötigen, können Sie weitere sogenannte junge Aktien herausgeben. Um auf diesen Weg Ihr Eigenkapital zu erhöhen, muss lediglich die Hauptversammlung dem Vorhaben zustimmen. Wenn Sie neue Aktien ausgeben, fällt gleichzeitig auch das Stimmrecht einer einzelnen Aktie. Auch wird der Aktienkurs oftmals sinken, da der Preis für die jungen Aktien unter dem alten Kurs liegt. Damit die alten Aktionäre nicht einen großen Teil ihres Stimmrechts verlieren und Sie in Ihrer Vermögenssituation nicht schlechter dastehen, erhalten Sie nach § 186 im Aktiengesetz ein Bezugsrecht. Durch dieses Recht, hat der Aktionär die Möglichkeit junge Aktien am Unternehmen zu erwerben, um sein Stimmrecht zu bewahren und sein investiertes Vermögen zu schützten. Erst nachdem alle Aktionäre den Anspruch auf ihr Bezugsrecht haben, werden die Aktien an neue Anlieger zum Emissionskurs verkauft.

Gibt es Massenverkäufe von Aktien, so kommt es zu einem sogenannten Börsencrash, also dem starken Rückgang von vielen Börsenkursen. Der erste nennenswerte Börsencrash fand 1636 statt. Hier ging es jedoch nicht um Aktien, die ihren Wert verlieren, sondern Tulpenzwiebeln. Sie waren sehr beliebt der damaligen Oberschicht und wurden als Kunstobjekte gesehen. Zuerst kauften nur Kunstliebhaber die Tulpenzwiebeln, jedoch kam es zu einem großen Preisanstieg und so wollten sehr viele Menschen davon profitieren. Der Preis steigerte sich so weit, dass eine Tulpenzwiebel den Wert von circa 100 Rindern hatte. Da der Preis in keinem Verhältnis mehr stand, bekommen viele Leute Angst und versuchten die Tulpenzwiebeln so schnell wie möglich zu verkaufen. Dies führte zu einem Überangebot und rapiden Preisstürzen. So müssen viele Leute Insolvenz anmelden und hatten ihr gesamtes Vermögen verloren. Dies führte sogar zu einer Wirtschaftskrise im gesamten Land. Weitere Börsencrashs in der Elektronik- oder Internetbranche verliefen nach einem ähnlichen Muster.

Mit einem Börsengang erhofft sich das Unternehmen eine Kapitalbeschaffung, die zum Wachstum beitragen soll oder Großprojekte finanzieren soll. Dafür verkauft das Unternehmen Aktien an einer Börse. Da eine Innenfinanzierung mit den eigenen Gewinnen oftmals sehr schwierig ist, wird der Weg der Außenfinanzierung gewählt. Bei dem Börsengang hilft oftmals Konsortium verschiedener Banken, welches das Unternehmen betreut. Faktoren, wie der Preis der Aktien, sind vom geschätzten Wert eines Unternehmens abhängig. Aber auch die aktuelle Lage an der Börse hat darauf einen Einfluss. Bietet man die Aktien mit einem Festpreisverfahren an, liegt der Preis oftmals unter dem ermittelten Unternehmenswert der Banken. Dafür wird aber ein Anreiz für Anlieger erzeugt, in die neuen Aktien zu investieren. Das andere Verfahren zur Preissetzung nennt sich Bookbuilding-Verfahren. Dabei liegt der Preis in einer Preisspanne, welche vor dem Herausgeben der Aktien gebildet worden ist. Aktien kann nun jeder kaufen, der bei einer Konsortialbank oder einer ihrer Tochterbanken bereits ein Depot vorhanden sein.

Der Begriff bezeichnet steht für eine Streuung von Vermögen, dass auf verschiedene Anlageobjekte aufgeteilt wird. In Unternehmen wird er dafür verwendet, neue Geschäftsfelder zu erschließen, um somit das Wachstum des Unternehmens weiter zu steigern und einen Risikoausgleich herzustellen. Bereits die Babylonier, vor über 2000 Jahren, hielten Besitz an mehreren verschiedenen Objekten. Grundsätzlich soll die Diversifikation das Risiko des Anliegers verringern, indem man sein Geld nicht nur in eine einzelne Aktie investiert. Hat man ein größeres Portfolio, in das man investiert, ist das Risiko deutlich geringer, hohen Verlust zu machen. So kann man durch eine hohe Anzahl an verschiedenen Wertpapieren, das Risiko, auf das systematische Risiko anpassen. Ab einer bestimmten Diversifikation ist aber keine weitere Risikosenkung mehr möglich.

Der Teil vom Bilanzgewinn, welcher an Aktionäre ausgezahlt wird, nennt sich Dividende. Festgelegt wird sie von der Hauptversammlung. Auch ist es wichtig zu wissen, dass es kein Recht auf eine Dividende gibt. Selbst bei Gewinnen, kann eine Ausschüttung ausbleiben, falls das Unternehmen wichtige Gründe Notwendigkeit sieht. Im Normalfall wird die Dividende jedoch einen Tag nach der Hauptversammlung ausgezahlt. Dies führt zu einem Dividendenabschlag. Dieses Phänomen beschreibt, dass die Aktie um einen entsprechenden Betrag der Dividende abfällt, nach die Dividendenauszahlung stattfand. Der Grund dafür ist, dass Anleger sich bereit erklären weniger für Aktien zu zahlen, falls die Dividende bereits ausgezahlt wurde. Auch die Dividendenrendite ist für Anleger eine sehr interessante Zahl, diese ist der Quotient von Dividendenbetrag sowie Aktienkurs. Daraus lässt sich erkennen, wie das investierte Kapital in der Aktie, nach Auszahlung der Dividende, verzinst werden könnte, falls der Kurs stabil bleibt. Man sollte bei Aktien nämlich nie vergessen, dass Kursschwankungen immer möglich sind und zu erheblichen Verlusten führen können.

Diese Art von Aktienanalyse beruht auf Daten, wie Gewinn- oder Verlustrechnung sowie verschiedenen Bilanzen. Es geht grundsätzlich darum, dass es einen Unternehmenswert gibt, welcher sich an einiger Zeit der Aktie anpassen wird. Sollte nun der aktuelle Aktienpreis unter diesen Unternehmenswert, welcher auch innerer Wert genannt wird, liegen, so sollte man diese Aktien kaufen. Die Unternehmen werden zur fundamentalen Analyse auf quantitative und qualitative Faktoren untersucht. Bei quantitativen Faktoren handelt es sich um Geschäftszahlen des Unternehmens. Die qualitative Analyse beschäftigt sich hingegen mit Branche, Management oder Geschäftskonzept. Da diese Kriterien aber oftmals sehr subjektiv zu bewerten sind, gibt es bei mehreren Analysten auch oftmals mehrere Ergebnisse. Deshalb sollte man sollte Analysen immer nur als Orientierung nehmen und nicht blind drauf vertrauen.

Grundsätzlich besteht eine Aktiengesellschaft drei Hauptorganen. Diese sind die Hauptversammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat. Ausführendes sowie leitendes Organ ist dabei der Vorstand. Der Aufsichtsrat hingegen hat nur eine Kontrollfunktion. Das oberste Beschlussorgan ist jedoch die Hauptversammlung, welche sich auf den Aktionären bildet. Wenn man nicht gerade stimmrechtslose Vorzugsaktien besitzt, hat man die Möglichkeit, sein Stimmrecht auf der Hauptversammlung wahr zu nehmen. Ein Aktionär kann sein Stimmrecht auch an seine Depotbank angeben, falls er selber drauf verzichtet. Auf der der Hauptversammlung geht es dann um die Wahl eines Aufsichtsrats, der Verwendung von Bilanzgewinnen, der Entlassung von Vorständen oder der Zustimmung zur Nutzung des Kapitals. Einmal jährlich findet solch eine Hauptversammlung statt. 30 Tage vorher muss eine Jahreshauptversammlung vom Vorstand einberufen worden sein.

Das Portfolio bezeichnet das gesamte Vermögen von einer Person oder von einem Unternehmen. Dabei kann das Portfolio aus mehreren Assetklassen bestehen, wie etwa Rohstoffe, Aktien, Immobilien oder Investmentfonds. Gerade das Portfolio von großen Anlegern oder Unternehmen ist sehr strukturiert aufgebaut. Sie sind spezialisiert auf bestimmte Wertpapiere und Assetklassen.

Die Rechte eines Aktionärs sind im Aktiengesetz und in der Satzung von der jeweiligen Aktiengesellschaft festgesetzt. Dabei gibt es Vermögensrechte, Bezugsrecht, Dividende und Liquidionserlös. Verwaltungsrechte dienen mehr zur Interessenwahrung. So erhalten Aktionäre Stimmrecht bei Gesellschaftsangelegenheiten sowie der Hauptversammlung. Die Hauptpflicht hingegen, ist die Beschaffung von Kapital für die Aktiengesellschaft. Falls das Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten stecken sollte, besteht keine Pflicht weiteres Geld in die Aktiengesellschaft zu investieren.

Es soll noch einmal gesagt sein, dass Aktien nie sichere Rendite bieten Eine risikolose Anlage bietet Ihnen theoretisch nur ein Sparbuch. Bei Aktien unterliegen Sie vielen Risiken. Konjunkturveränderungen oder Veränderungen in der Politik, fast alles kann den Markt beeinflussen. Falls Sie trotzdem auf Aktien setzten, dann senken Sie Ihr Risiko, durch Diversifikation. Denn durch eine geschickte Auswahl, lässt sich mehr Sicherheit erzeugen, als wenn Sie alles auf eine Aktie setzten. Jedoch ist auch hier ein Verlust nicht auszuschließen.

Diese Analyse bezieht sich auch historische Umsatz- und Kursdaten von der Aktie. Hierfür werden in einer Aktienchart die vergangenen Kursverläufe sowie das Umsatzvolumina dargestellt. In der Analyse geht man nun davon aus, dass sich der Kurs wiederholen wird und fundamentale Faktoren keine Auswirkungen auf den weiteren Aktienkurs besitzen. Auch wird durch die grafische Darstellung versucht darzustellen, ob gerade ein Auf- oder Abwärtstrend zu erkennen ist. So wird versucht die Zukunft der Aktie zu prognostizieren. Auch Widerstandskurse, die aufzeigen, wo die Aktie auch nach mehreren Versuchen nicht gestiegen ist, werden mit ausgezeichnet. Genauso Unterstützungskurse, die genau das Gegenteil darstellen, werden mit aufgeführt. Auch gibt es noch weitere Indikation oder Oszillatoren mit der man die Analyse noch genau gestalten kann.

Die Börse bietet einen organisierten Handelsplatz für viele Waren, Objekte oder Wertpapiere. Da sich die Form der Aktiengesellschaften sehr stark etabliert hat und immer mehr Gesellschaftsschichten an der Börse zu finden waren, sind viele Wertpapierbörsen bereits in der Industrialisierung entstanden. In Deutschland gibt es heute mit Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart, Hannover, Düsseldorf und Berlin sieben Börsenplätze, welche nach einem sogenannten Börsengesetz aufgebaut und organisiert sind. Deren Hauptfunktion ist es, eine Feststellung des Börsenpreises bei Wertpapieren, eine Ausgeglichenheit bei Angebot und Nachfrage zu schaffen sowie den Unternehmen den Zugang zur Börse zu öffnen. Bei Börsengeschäften gibt es einmal Kassageschäfte, welche im Normalfall innerhalb von 2 Tagen erfüllt werden oder Termingeschäfte, bei denen eine Lieferung und Bezahlung der Aktie erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet.